In einer Gesellschaft gibt es immer Stärkere und Schwächere. Dies sollten auch die Planungen für Wohnbaugebiete widerspiegeln. Es muss auch bezahlbaren Wohnraum geben.

Um dies leisten zu können, haben sich in anderen Gemeinden Bürgergenossenschaften gegründet, die gemeinsam mit der Gemeinde den sozialen Wohnungsbau zum Ziel haben. Dort stellt beispielsweise die Gemeinde je nach Größe des ausgewiesenen Baugebiets eine bestimmte Anzahl an Baugrundstücken zur Verfügung. Außerdem werden die Vorhaben durch eine staatliche Förderung unterstützt.

Gerade im vergangenen Jahr konnten wir beobachten, dass der Zuzug von Flüchtlingen zu einer Konkurrenz zwischen den Wohnungssuchenden geführt hat, was die Bedeutung des sozialen Wohnungsbaus deutlich unterstreicht. Denn diese Konkurrenzsituation führte in der Bevölkerung auch zu Ängsten. Aus diesen Ängsten gilt es Chancen zu machen. Zum einen dadurch, dass genügend bezahlbarer Wohnraum vorhanden ist. Zum anderen wäre Wohnraum für Flüchtlinge in den Wohnbaugebieten ein wichtiger Beitrag zur Integration, denn die Begegnung und das Kennenlernen nimmt die Ängste auf beiden Seiten.

Die Anzahl der Flüchtlinge ist zwar aktuell nicht mehr so angestiegen, wie dies im letzten Jahr der Fall war, doch wird uns das Thema Flüchtlinge und Zuwanderung sicher in auch in Zukunft beschäftigen. Wir sollten jetzt anfangen und uns darauf vorbereiten. Vieles spricht dafür, denn

  • wenn wir akzeptieren, dass Deutschland ein Einwanderungsland ist, müssen wir auch für die Unterbringung, Arbeit, Integration, Bildung usw. der Zugewanderten sorgen, wenn wir ein verträgliches Zusammenleben und eine „wirtschaftliche Verträglichkeit“ wünschen.
  • durch ein solches Vorgehen würden wir auch Investitionen nach Bissendorf holen.
  • es würde auch ein Imagegewinn für die Gemeinde Bissendorf sein.

Ein Beispiel für ein solches Vorgehen finden den Sie (hier)